Deine Ausbildung bei Grünewald bietet dir viele Möglichkeiten. Du kannst zwischen verschiedenen Berufen wählen. Jeder Beruf ist sehr abwechslungsreich. Damit du alles Notwendige siehst und lernst, durchläufst du in der Ausbildung verschiedene Bereiche des Unternehmens.

Nicht nur in der Berufsschule wird gelernt. Auch bei uns im Haus finden Weiterbildungen für dich statt. So stehen deiner Entwicklung – beruflich und privat – alle Türen offen. Unser oberstes Ziel ist selbstverständlich:
Deine Übernahme nach der Ausbildung.

Deine Ausbildung bei Grünewald international

Fachkraft für Fruchtsafttechnik (m/w)

Wenn Patrick Latzkow auf einer Ausbildungsmesse den Schüler/-innen das Unternehmen MAINFRUCHT, die Ausbildungsmöglichkeiten und seinen speziellen Aufgabenbereich vorstellt, merkt man sehr schnell, dass er mit Leib und Seele bei der Sache ist und in seinem Beruf aufgeht.

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Das ist nicht selbstverständlich, denn er hat sich komplett neuorientiert. Der gelernte Betonbauer ist erst seit 2010 bei der MAINFRUCHT in Gochsheim tätig – zunächst im Schichtbetrieb als Mitarbeiter in der Produktion. Schon bald stellte er fest, dass das ganze Gebiet der Verarbeitung von Früchten und Gemüse zu Säften, Konzentrat und Pürees genau sein Ding ist – vor allem der Umgang mit Naturprodukten in den unterschiedlichsten Formen und die Kombination von handwerklichen Fähigkeiten mit modernster Technik.

Auch seinen Vorgesetzten fiel schon bald auf, dass es da einer ganz genau wissen wollte. Diese Verbindung von Interesse, Engagement und Flexibilität wollte man fördern. Denn oft kommen diese Aspekte bei all den formalen Kriterien auf einem „geordneten Berufsweg“ etwas zu kurz.

Als Quereinsteiger bringt man vielleicht nicht immer alle notwendigen Fachkenntnisse mit. Doch das kann man alles lernen. So entschloss sich Patrick Latzkow 2016 mit Unterstützung seiner Vorgesetzten die Ausbildung zur „Fachkraft für Fruchtsafttechnik“ nachzuholen. Diese Ausbildung wird bundesweit nur in Geisenheim an den Beruflichen Schulen Rheingau angeboten. Vierwöchige Phasen im Blockunterricht wechseln sich ab mit Phasen im eigentlichen Ausbildungsbetrieb, so dass immer der direkte Bezug zur Arbeit gewahrt bleibt. Das Niveau der Ausbildung ist – international anerkannt – sehr hoch. So unterrichten zum Beispiel Lebensmitteltechniker oder auch Dozenten der Uni Geisenheim. In wöchentlichen fachpraktischen Stunden im Labor und in der Werkstatt kann die Theorie dann konkret in die Praxis umgesetzt werden, zum Beispiel bei der Saftherstellung.

Anregend fand Patrick Latzkow vor allem auch den Erfahrungsaustausch mit den anderen Schüler/-innen, die aus Betrieben in ganz Deutschland kommen, aber auch aus Österreich und sogar aus Italien.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung war Patrick Latzkow wieder in der Produktion tätig. Besonders interessant waren für ihn die Mitarbeit bei der Lösung spezifischer Kundenanforderungen oder die Projektarbeit im Team bei der Entwicklung neuer Produkte.

Doch schon bald ging es zielstrebig weiter zur nächsten Stufe auf der Karriereleiter. Mitte 2017 meldete er sich zum „Meisterlehrgang Fruchtsaft und Getränke“ an. In diesem Kompaktlehrgang in zwei Modulen am „confructa colleg“ in Koblenz qualifiziert man sich perfekt für Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben. Neben Themen der sachgemäßen Ausführung der täglichen Arbeitsaufgaben und Fragen der Qualitätskontrolle beschäftigt man sich vor allem mit der Koordination von Teams und der Führung von Mitarbeiter/-innen. Nach insgesamt acht Monaten harter Arbeit konnte sich der frisch gebackene Industriemeister über seinen Meisterbrief freuen.
Dann ging es daran, das Gelernte in die Tat umzusetzen. Patrick Latzkow durchlief ein Traineeprogramm im Unternehmen. Er war dem damaligen Produktionsleiter der Fruchtzubereitung und Püreeherstellung zugeordnet. Schon in dieser Phase konnte er mehr und mehr eigenständig Aufgaben übernehmen – bei bestimmten Produktionslösungen, in der betrieblichen Organisation und bei der Führung der rund 40 Mitarbeiter/-innen. Da war vor allem Flexibilität, Teamfähigkeit und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern gefragt. Auch in übergreifende Aufgaben, wie zum Beispiel dem Bau des neuen Tanklagers, war er eingebunden und bekam bestimmte Teilaufgaben zugeordnet. Das war sehr interessant und erweiterte die Perspektive.

Apropos Perspektive – Patrick Latzkow ist heute Produktionsleiter und freut sich über seine umfangreichen Aufgaben und das Vertrauen, das ihm von der Geschäftsleitung entgegengebracht wurde.

Industriekauffrau/-mann

Die Aufgaben im Personalwesen sind sehr vielfältig. So der erste Eindruck von Julia Schäfer. Zum einen geht es darum, sich um die einzelnen Mitarbeiter/-innen, ihre Entwicklung und ihre Anliegen zu kümmern. Zum anderen müssen neue Stellen mit geeigneten Mitarbeitern besetzt werden. Hierzu liefern Statistiken aus dem Controlling hilfreiche Informationen, um anstehende Personalentscheidungen gezielt treffen zu können.

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Diese Kombination gefällt ihr. Bereits in ihrer schulischen Laufbahn legte sie dafür den Grundstein. In der Realschule wählte sie das Fach Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen und auf der Fachoberschule vertiefte sie ihre Kenntnisse mit der Wahl des Wirtschaftszweiges. Dort machte sie schließlich ihr Fachabitur.

Für Julia Schäfer war früh klar, dass sie gerne im Büro arbeiten wollte. So hielt sie Ausschau nach einem geeigneten Ausbildungsplatz. Sie bewarb sich bei mehreren Unternehmen, und nach reiflicher Überlegung entschied sie sich für eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Mainfrucht. Ein wichtiger Punkt war für sie, dass es sich um ein Familienunternehmen mit überschaubaren Strukturen und netter Atmosphäre handelte.

Das hat sich nicht nur im Vorstellungsgespräch, sondern auch während der Ausbildung bestätigt. Neben den Kolleg/-innen waren auch die Berufsschullehrer immer hilfsbereit und für alle Fragen offen. Die Mischung aus theoretischem Fachwissen, welches von der Berufsschule vermittelt wird und die praktische Anwendung im Betrieb haben Julia Schäfer in ihrer Entscheidung bestärkt diesen Beruf zu erlernen. Außerdem bietet er eine gute Grundlage für den weiteren Berufsweg.

Besonders interessant fand Julia Schäfer, dass sie schon während der Ausbildung alle Bereiche des Unternehmens kennenlernen konnte. Sie schnupperte unter anderem in die Abteilungen Einkauf, Verkauf, Logistik und Buchhaltung, in welchen sie auch schon nach kurzer Zeit eigene Aufgaben übernehmen und selbstständig arbeiten durfte. Das war sehr abwechslungsreich und wurde nie langweilig. Da Mainfrucht auf der ganzen Welt aktiv ist, waren ihre guten Englischkenntnisse sehr hilfreich. Sie konnte diese sogar noch ausbauen.

Nach der Ausbildung und dem erfolgreichen Abschluss zur Industriekauffrau wollte Julia Schäfer auf jeden Fall ihren Bildungsstand weiter ausbauen. Im Internet stieß sie auf das Duale Studium der DHBW Mosbach. Dort besuchte sie den „Tag der offenen Tür“ und war begeistert. Schließlich sprach sie mit ihrem Vorgesetzten über ihren Studienwunsch und es brauchte nicht viel, um ihn zu überzeugen.

So startete sie mit viel Schwung und Elan ins Studium. Die Geschäftsleitung unterstützte sie und gab ihr die Möglichkeit, ihren Kompetenz- und Verantwortungsbereich zu erweitern: Schwerpunkt Personalwesen. Im Verlauf des Studiums entschied sie sich für die Vertiefungsfächer Personalmanagement sowie Finanz- und Rechnungswesen mit Controlling. Vor allem der Bereich des Personalmanagements hatte es ihr angetan. Deshalb wählte sie für ihre Projekt- und Bachelorarbeit dieses Themengebiet.

Im Rückblick ist Julia Schäfer überzeugt: „Der richtige Schritt war, mich für eine Ausbildung bei der Mainfrucht zu entscheiden. Der familiäre Führungsstil und der angenehme Umgangston mit Mitarbeiter/-innen und Kollegen inspirieren geradezu. Und nicht zuletzt tragen natürlich auch die Unternehmensleistungen, wie übertarifliche Löhne und Gehälter und die hochkarätigen Weiterbildungsmöglichkeiten für alle dazu bei, dass die Mitarbeiter zufrieden sind. Das zeigt sich auch daran, dass die Verweildauer weit über dem Durchschnitt liegt.“

Chemielaborant (m/w)

Für Katharina Schneider ist Chemielaborantin ein schöner und sehr abwechslungsreicher Beruf. Jeder Tag bringt neue Aufgaben und neue Herausforderungen. Sie freut sich, dass sie sich für diesen Berufsweg entschieden hat: „Das ist eine Arbeit, die mich fordert, aber auch richtig Spaß macht!“

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Denn eigentlich war es Liebe auf den zweiten Blick. Ursprünglich wollte Katharina Schneider Industriekauffrau werden. Doch bei einem Praktikum durch alle Abteilungen bei der Mainfrucht wurde ihr Interesse fürs Labor geweckt.

Das Schnupperpraktikum hält sie für eine ideale Sache. Denn welche/r Jugendliche weiß schon, was eine Chemielaborantin so macht. Und wie abwechslungsreich dieser Beruf eigentlich ist. Sie wollte den Dingen schon immer auf den Grund gehen. Deshalb entschied sie sich kurzerhand für eine Ausbildung zur Chemielaborantin. Das hat sie bis heute nicht bereut.

Chemielaborantin ist ein biologisch-chemischer Beruf. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Voraussetzung ist ein mittleren Abschluss oder Abitur. Gute Mathematik- sowie Naturwissenschaftliche Kenntnisse und Interesse sind wichtig. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind natürlich von Vorteil. Am allerwichtigsten aber sind Lernbereitschaft, Neugierde und Sorgfalt. Denn beim Umgang mit Chemikalien muss man sehr genau und überlegt arbeiten.

Während der Ausbildung ist man abwechselnd ein bis zwei Tage in der Berufsschule und im Betrieb – meist im Labor. In der Berufsschule – bei Katharina Schneider die Klara-Oppenheimer-Schule in Würzburg – wird das Hintergrundwissen vermittelt. Zum Beispiel die Analyse von chemischen Verbindungen, ihre Zusammensetzung und ihre Berechnung. Aber auch Umweltrecht und der verantwortungsvolle Umgang mit Chemikalien sind wichtige Themen. Das hört sich zunächst sehr theoretisch an. Aber im Unternehmen lernt man die Praxis kennen. Da wird das Ganze dann sehr anschaulich.

Bei der Mainfrucht erfährt man in den ersten Wochen alles Wesentliche über die Produkte: Von A wie Apfel und vielen anderen heimischen Früchten und Gemüsen wie Brombeeren, Erdbeeren, Karotten oder Rhabarber bis Z wie Zitrone und weiteren Exoten wie Kiwi, Mango oder Ananas. Man lernt, wann die Früchte reif sind, wie man die Qualität erkennt und wie sie zu Saft, Püree oder Zubereitungen verarbeitet werden können.

Nach der Ausbildung machte Katharina Schneider auch ein Praktikum bei Grünewald Fruchtsaft in Stainz in Österreich. So lernte sie weitere Arbeitsgebiete und die Kolleg/innen direkt vor Ort kennen. Ihr Eindruck war durchweg positiv. Überall wurde sie herzlich aufgenommen und alles wurde bereitwillig erklärt.

Die Abschlussprüfung war nicht ganz einfach. Aber Katharina Schneider bekam viel Unterstützung und war gut gerüstet. Es gab sogar extra Vorbereitungen in IHK-Seminaren und bei einer überbetrieblichen Ausbildung.

An ihrer Arbeit schätzt Katharina Schneider vor allem die Vielseitigkeit. Den größten Teil nimmt die Qualitätssicherung ein. Bei der Anlieferung muss die Ware genau geprüft werden. Natürlich auch nach der Verarbeitung und nach der Abfüllung. Dazu kommt das „Spezifikationswesen“, also z.B. die Fragebögen der Kunden auszufüllen und die genaue Analyse nach Inhaltsstoffen oder Nährwert zu den Produkten. Weiterhin müssen Begleitproben zu den Produkten erstellt und zum Teil weltweit versandt werden – von Norwegen bis Japan.

Kurzum: Ein schöner und abwechslungsreicher Beruf. Jeder Tag bringt neue Aufgaben und neue Herausforderungen. „Eine Arbeit, die richtig Spaß macht!“

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